Methoden der EpilationNadelepilationDie Nadel-Elektroepilation war lange Zeit die einzige Methode, um Haare dauerhaft zu entfernen. Bei dieser Methode muss in jeden zu behandelnden Haarfollikel eine Nadel eingebracht und bis zur Wurzel vorgeschoben werden. Der Follikel wird dann mit einem Stromimpuls zerstört, welcher die Haarwurzel verätzt (Elektrolyse) und/oder verbrennt (Thermolyse). Anschließend werden die Haare mit einer Pinzette entfernt. Bei der Nadelepilation wird Haar für Haar einzeln behandelt, wobei dies zum einem sehr mühsam, zum anderen auch sehr schmerzhaft ist. Diese Methode der Haarentfernung, anders als Laserbehandlung, belastet die Haut nicht unerheblich, da ihr viele kleine Wunden und Verbrennungen zugefügt werden. Epilation durch WachsBei der Epilation durch Wachs haften die Haare im kaltwerdenden Wachs und werden mit einem Ruck abgerissen. Die Methode klingt brutal und ist es auch. Es dauert ca einen Monat, bis die Haare nachgewachsen sind. Der einzige Vorteil ist, dass große Flächen innerhalb kurzer Zeit abgearbeitet werden können. Es kann zu Narbenbildung, Hautreizungen und zum Einwachsen von Haaren führen. Besonders bei Hauttypen ab Hauttyp 3 können als Folge von Entzündungen meistens vorübergehend dunkle Verfärbungen (Hyperpigmentierungen) auftreten. Epilation durch EpiliergeräteDas Haar wird samt Wurzel herausgerissen, was oft sehr schmerzhaft ist. Nach etwa 4-6 Wochen wachsen die Haare aber in exakt gleicher Stärke und Anzahl nach. Durch Haare, die durch die mechanische Belastung verbogen, verdreht oder verzwirbelt sind, kommt es öfter zu schmerzhaften Entzündungen. Epilation durch ChemieMittels einer chemischen Substanz wird das Haar äußerlich aufgelöst, die Wurzel bleibt aber unverändert erhalten. Der Erfolg ist etwas besser als beim Rasieren, doch spätestens nach einer Woche sind die Stoppeln wieder spürbar. Die toxische Wirkung dieser Stoffe ist auch heute noch sehr umstritten. Längere Anwendungen können Hautreizungen und sogar Allergien auslösen. Epilation durch ZupfenEin klassisches Verfahren, um seine Härchen für maximal zwei bis drei Wochen zu entfernen ist das Herauszupfen der Haare (Epilation). Diese oftmals mit einer Pinzette durchgeführte Methode ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch schmerzhaft. Verwachsungen unter der Hautoberfläche oder Entzündungen sind unerwünschte Nachwirkungen. Teils kann es dazu kommen, dass die Hautdecke sich verfestigt, so dass kein neues Haar nachwachsen kann. Mehr über die Epilationsmethoden mittels IPL und Laser lesen Sie bitte hier: |
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