BellaDerma - Dauerhafte Haarentfernung

Klinische Studien

Vergleichsstudie zwischen verschiedenen Photo-Epilationsmethoden

Probanden wurden an verschiedenen behaarten Körperteilen mit Hypertrichose (übermäßiges Haarwachstum) mit den unterschiedlichen Methoden behandelt. Dabei erzielte das Epilux System das beste Ergebnis. (s. Tabelle)


Behandlungsgerät Behandlungsende / Haarreduktion in %
EpiLight 71,5
LightSheer 77,0
EpiXan Xl 77,2
Epilux sp

80,4

Quelle: cutaris Center, Zentrum für Haut-, Venen- und Lasermedizin, München, Deutschland

Eine Vergleichsstudie zwischen unterschiedlichen Photo- Epilations-Methoden

(Veröffentlicht im „Journal Medical Laser Application“ 17, May 2002)
S. Stangl, M. Drosner, cutaris Center, Zentrum für Haut-, Venen- und Lasermedizin, München, Deutschland

In der vorliegenden Studie wird die Leistungsfähigkeit verschiedener Methoden zur Haarentfernung sowohl während der Behandlung wie auch 3 bzw. 6 Monate danach verglichen. Insgesamt zwölf Probanden (9 Frauen und 3 Männer im Durchschnittsalter von 32,2 Jahren) wurden an 4 symmetrischen Testarealen, die eine Hypertrichose aufwiesen (Arm, Bauch, Bikinizone, Rücken, Beine) im Abstand von 4 und 6 Wochen mit zwei Intense Pulsed Light (IPL)-Systemen, einem Diodenlaser und einem Alexandritlaser behandelt. Die Haardichte wurde vor jeder Behandlung und jeweils 3 bzw. 6 Monate nach der letzten Behandlung bestimmt. Der Grad an Haarreduzierung wurde für jedes einzelne System an einem Testareal in Relation zum Ausgangswert berechnet.

Durchschnittlich waren 4,5 Behandlungen notwendig, um eine zufriedenstellende Haarentfernung in wenigstens einem Testareal zu erzielen. Nach mehreren Photo- Epilations-Behandlungen konnten Haarentfernungsraten zwischen 67 und 86 % je nach Gerätetyp erzielt werden.

Nach 3 Monaten fand eine Überprüfung der Haarreduzierung an 7 weiblichen und einem männlichen Probanden (Durchschnittsalter: 33.0) statt. Nach 6 Monaten wurde das Ergebnis erneut überprüft an 5 weiblichen und einem männlichen Probanden (Durchschnittsalter 32.9):
Die besten Ergebnisse wurden mit der zweiten Generation der IPL-Technik (Epilux sp) erzielt, die niedrigste Nachwuchsrate nach 6 Monaten wurde beim Diodenlaser (LightSheer) festgestellt.

Vergleichsstudie zwischen Epilux sp, EpiLight und EpiXan (Alexandritlaser)

M. Drosner, S. Stangl, B. Hertenberger, U. Hanauske
cutaris Center, Zentrum für Haut-, Venen- und Lasermedizin, München, Deutschland

Die Studie verglich die Leistungsfähigkeit zweier unterschiedlicher Intense Pulsed Light (IPL)-Systeme. Das erste IPL-System arbeitet mit hohen Energiemengen zwischen 27 und 45 J/cm² (EpiLight , ein Filter bei 645 oder 695 nm, 6,4 – 21 ms), das zweite verwendet niedrige Energiemengen zwischen 12 und 21 J/cm² (Epilux sp, zwei Filter bei 600 und 950 nm, 4.5 – 12 ms) an 23 freiwilligen Probanden. In beiden Studien wurde die Wiederwachstumsrate der Haare an Vergleichsarealen an unterschiedlichen Körperstellen auf Basis digitaler Haarzählungen errechnet. In der Dosimeter-Studie wurden bei allen 4 Energiemengen ähnliche Sofortergebnisse erzielt.

Der Vergleich der beiden IPL-Systeme zeigte vergleichbare Sofortergebnisse von 65,5 % (EpiLight) und 70,1 % (Epilux sp) (durchschnittliche Behandlungsanzahl 3,8; insgesamt 2 – 6 Behandlungen). Nach einer weiteren Überprüfung nach 6 Monaten betrug die Nachwuchsrate 9 % (Epilux sp) und 34,1 % (EpiLight). Die IPL-Systeme zeichneten sich durch eine kurze Behandlungszeit auch bei großen Flächen aus.

Die vorliegenden Ergebnisse lassen auf eine ausreichende Haarentfernung nach mindestens 4 Behandlungen mit Energiedosen von 5 oder 10 J/cm² (Alexandritlaser) und 12 – 21 J/cm² (IPL) schließen.

Obwohl die Langzeitergebnisse beider Studien noch vorläufig sind, zeigt die Verwendung niedriger Lichtenergiemengen vergleichbar erfolgreiche Ergebnisse wie die Verwendung höherer Energiemengen. Weitere Langzeitkontrollen könnten belegen, dass die Epilation mit niedrigen Energiedosen sich als effizient in bezug auf dauerhafte Haarentfernung erweist.

Haaraufbau und Wachstumszyklus der Haare